Aktuelles

aus unserer Praxis

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Medikamente sicher verwahren

Arzneimittel für Menschen sind für Tiere gefährlich, daher sollten diese immer an einem sicheren Ort verwahrt werden. Die Nutzung von Arzneiresten für die eigenen Haustiere kann fatale Folgen für Hund, Katze & Co. haben. Denn viele, auch rezeptfreie Medikamente enthalten Wirkstoffe, die zu Vergiftungen führen können.

So sind bereits geringe Mengen der in Schmerz- und Grippemitteln enthaltenen Wirkstoffe für Tiere hochgiftig.

Sollte Euer Tier doch einmal Zugang zu Medikamenten haben, sucht bitte unverzüglich eine Tierarztpraxis auf und bringt die Medikamentenverpackung mit.

von Dr. Lioba Hoggenmüller
Der gesunde Biss

Tägliche Grundnahrung für Kaninchen und Meerschweinchen sind frisches Gras, sowie Heu aus verschiedenen Gras- und Kräuterarten. Diese Grundnahrung kann dann durch abwechslungsreiches Frischfutter ergänzt werden.

Möhren mitsamt Grün, Löwenzahn, sowie geringe Mengen an Salatblättern sind eine willkommene Delikatesse.

Frische oder getrocknete Obstbaumzweige bieten außerdem eine gesunde Bereicherung des Speiseplans.

Unabhängig vom Futter muss den Nagern täglich frisches Wasser zur Verfügung gestellt werden.

von Dr. Lioba Hoggenmüller
Warum Katzen Kartons lieben

Kaum haben wir einen Karton ausgepackt, schon macht es sich unsere Katze darin gemütlich.

Denn Katzen lieben Kartons heiß und innig.

Doch warum ist das so?

Niederländische Wissenschaftler haben sich auf die Suche nach Gründen dafür gemacht und herausgefunden, dass Kartons das Stresslevel von Katzen senken, da sie ihnen Sicherheit und Geborgenheit vermitteln und ein perfektes Versteck sind.  Außerdem verbessert sich das Immunsystem der Tiere, die sich in einen Karton zurückziehen können.

Ein Karton ist somit das ideale Katzengeschenk zum Verstecken, Schlafen und Spielen.

von Dr. Lioba Hoggenmüller
Hunde bei Hitze im Auto

Leider kommt es immer noch häufig vor, dass Halter ihre Hunde im Fahrzeug zurücklassen. Doch das Öffnen eines Fensters oder das Abstellen des Fahrzeugs im Schatten bietet keinen Schutz vor Überhitzung. An einem Sommertag kann sich das Auto innerhalb weniger Minuten aufheizen!

Anzeichen, dass es dem Hund im Auto schlecht geht

- Starkes Hecheln

- Apathie oder taumeln

- Nervosität

- Erbrechen

- Glasige Augen

 

Erste-Hilfe-Maßnahmen

- Unverzüglich Besitzer ermittlen und den Hund aus dem Fahrzeug befreien

- Hund in den Schatten bringen und mit lauwarmem Wasser versorgen

- Den Körper des Hundes mit handwarmem Wasser kühlen

- Anschließend bei uns anrufen und den Hund umgehend zu uns bringen – auch wenn sich sein Zustand augenscheinlich verbessert hat

von Dr. Lioba Hoggenmüller
Wühltischwelpen – nein danke!

Die Arbeitsgemeinschaft „Welpenhandel“ hat einen Animationsfilm veröffentlicht, der vor illegalem Welpenhandel warnt.

Der Film informiert einfach, aber anschaulich über die gravierenden Mängel, die bei der Aufzucht und dem Transport der Welpen bestehen.

von Dr. Lioba Hoggenmüller
Einzeller-Durchfall bei Kätzchen

Da das Verdauungssystem junger Kätzchen noch nicht vollständig ausgereift ist, reagieren sie besonders empfindlich auf Krankheitskeime. Einzeller wie zum Beispiel Giardien können schwere Darmentzündungen auslösen. Betroffene Tiere leiden unter heftigen Durchfällen, magern ab und wirken schwach. Sie müssen umgehend tierärztlich behandelt werden, da sie sonst binnen Stunden austrocknen können.

Die Kätzchen müssen bis zur Behandlung mit ihrem gewohnten Futter und Wasser versorgt werden, nach speziell verordneten Medikamenten kann auch Schonkost verschrieben werden.

Da die Einzeller mit dem Kot ausgeschieden werden und somit auch im Fell der Kätzchen haften, ist Hygiene besonders wichtig. Das Katzenklo muss mit kochendem Wasser gereinigt werden. Außerdem sollte man sich nach jedem Kontakt mit den betroffenen Tieren sorgfältig die Hände waschen, da auch Menschen sich infizieren können.

von Dr. Lioba Hoggenmüller
Tag des Hundes 2023

Am 04. Juni stehen mit dem Tag des Hundes deutschlandweit die Hunde im Mittelpunkt.

Zu diesem Anlass freuen wir uns über viele Schnappschüsse Eurer Vierbeinern unter diesem Beitrag

in unseren Facebook-Kommentaren!

Ganz nach dem Motto:

„So viele Hunde auf dieser Welt und ausgerechnet ich habe den Schönsten!“

von Dr. Lioba Hoggenmüller
Verstorbenen Tieren einen ehrenvollen Abschied schenken

Der Tod eines geliebten Tieres ist immer ein großer Verlust, der nur sehr schwer zu verarbeiten ist. Haustiere sind nicht nur die treuesten Begleiter, sondern auch oft gleichwertige Familienmitglieder. Somit hinterlässt jedes Tier eine Lücke im Leben seines Besitzers, die nur schwer bis niemals zu füllen ist.

Leider kommt irgendwann die Zeit, sich von seinem geliebten Weggefährten verabschieden zu müssen.

Oftmals hilft es, sich bereits vor dieser schweren Zeit Gedanken über die verschiedenen Möglichkeiten der Bestattung eines Tieres zu machen.

Ist euer kleines Haustier (max. 10 kg) zu Hause eines natürlichen Todes gestorben, dürft ihr es bei euch im Garten beerdigen. Das Tier sollte dann in natürlichem Material, das schnell verrottet, begraben werden. Dazu eignet sich zum Beispiel ein Handtuch, Papier, eine Wolldecke oder ein kleiner Sarg aus Karton.

Natürlich könnt ihr eure Kleintiere, genauso wie Hunde und Katzen, auch kremieren lassen.

Nach der Kremation besteht die Möglichkeit, die Asche in einem Holzkistchen oder einer Urne mit nach Hause zu nehmen. Auch gibt es Schmuck und Schlüsselanhänger, die mit etwas Asche befüllt werden können.

Wenn ihr die Asche eures Tieres nicht mit nach Hause nehmen möchtet, kann sie im Gemeinschaftsgrab des Krematoriums beigesetzt werden.  

Ein geliebtes Haustier loszulassen, ist schwierig. Es tut gut, sich die Zeit zum Trauern zu nehmen, um den Verlust langsam zu verarbeiten.

Wenn Ihr Fragen zur Tierkremation habt oder Unterstützung in der Trauerarbeit braucht, sind wir gerne für Euch da.

von Dr. Lioba Hoggenmüller
Katzenmythos Herbstkätzchen

Der Mythos, dass Herbstkätzchen viel kränklicher und schwächer seien, kommt aus der Zeit, als Katzen hauptsächlich auf Bauernhöfen gehalten wurden. Dabei waren die Tiere das ganze Jahr über im Freien und mit der Futterbeschaffung komplett auf sich allein gestellt. Im Mai geborene Kätzchen hatten folglich immer einen Entwicklungsvorteil, denn der Frühling bot reichhaltig Futter und die Mütter konnten ihre Jungen besser versorgen. Außerdem hatten sie die Möglichkeit, den Sommer über den jungen Kätzchen das Mäusefangen zu lernen. So konnten diese gut genährt in den Winter gehen. Für Herbstkätzchen dagegen, war dies viel schwerer. Die Futtersuche gestaltete sich sehr mühsam und die Temperaturen wurden von Tag zu Tag kälter. Damals war es also tatsächlich so, dass Herbstkätzchen anfälliger für Krankheiten und schwächer waren. Heutzutage ist das anders und es spielt keine Rolle mehr, wann Katzen geboren werden. Die meisten Katzen leben eng mit ihren Menschen zusammen und werden das ganze Jahr über gut mit Futter versorgt, tierärztlich untersucht und behandelt.

von Dr. Lioba Hoggenmüller
Gesundheitstipps für (neue) Haustiere

- Durchführung eines Check-Ups beim Tierarzt, um den Gesundheitszustand des Tieres zu ermitteln. Für optimale Behandlungen ist die Früherkennung sehr wichtig.

- Impfschutz anhand des Impfpasses überprüfen und ggf. Impfungen durchführen lassen.

- Entwurmung mit geprüften Präparaten durchführen. Falls ein Impftermin bevorsteht, das Tier zwei Wochen vor der Impfung entwurmen.

- Flöhe durch das Kämmen mit einem Flohkamm frühzeitig entdecken. Bei Befall beraten wir zur effektiven Flohbekämpfung.

- Zum lückenlosen, ganzjährigen Schutz vor Zecken, wirksame Präparate aus der Tierarztpraxis nutzen. Dies gilt ebenso für den Schutz vor Parasiten.

- Artgerechte Ernährung, die an das Alter des Tieres angepasst ist, bietet die Basis für ein gesundes Leben.

von Dr. Lioba Hoggenmüller
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