Aktuelles

aus unserer Praxis

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PRAXIS GESCHLOSSEN VOM 16.- 19. SEPTEMBER 2021

Von Donnerstag, 16.09.2021 bis einschließlich Sonntag 19.09.2021 bleibt unsere Praxis geschlossen.

In Notfällen wenden Sie sich bitte an die

Tierarztpraxis
Barbara Schneider
Ketteler Str. 10
79761 Waldshut-Tiengen

Tel.: 07741 670040

von Dr. Lioba Hoggenmüller
12.09.2021 Nationaltag des Gedenkens an verstorbene Haustiere

Mein Tier stirbt – was dann?

Wenn ein geliebtes Haustier stirbt, ist der Verlust für die Menschen oft nur schwer zu verarbeiten.

Im Folgenden haben wir Tipps für Sie die es Ihnen erleichtern, mit dem Tod umzugehen.

Was geschieht nach dem Tiertod? – Wurde Ihr Liebling bei uns eingeschläfert haben Sie die Wahl, die Verbrennung durch die Gemeinde oder durch ein Krematorium.

Im Krematorium haben Sie die Möglichkeit der Einzelkremierung und somit den Vorteil, die Asche des Tieres anschließend in einer Urne mit nach Hause zu nehmen.

Trauern, aber wie? – Erst nach der Beerdigung findet die eigentliche Trauerarbeit statt. Denn ein Tier, das einen über Jahre begleitet hat loszulassen, ist sehr schwierig. Womöglich stoßen Sie im Freundes- oder Bekanntenkreis auf Unverständnis. Sätze wie „Es war doch nur ein Tier“, werden Sie vielleicht öfter hören. Doch es ist völlig in Ordnung, wenn Sie sich bewusst mit Ihren Gefühlen auseinandersetzen.

Was kommt danach? – Es ist wichtig, sich Zeit zu nehmen den Verlust zu verarbeiten. Es bedeutet auch, dass ihr Tier Ihnen ans Herz gewachsen ist. Lassen Sie Zeit verstreichen und seien Sie sich sicher, dass die Trauer angemessen verarbeitet wurde, bevor Sie sich einen neuen tierischen Freund nach Hause holen.

von Dr. Lioba Hoggenmüller
Gelenkschmerzen bei Katzen

Laut einer Studie haben 90% aller Katzen über 12 Jahren eine chronische Gelenkerkrankung. Da eine Arthrose eine chronische Erkrankung ist, kann sie nicht geheilt werden. Jedoch kann der Krankheitsverlauf verlangsamt werden um der Katze die Lebensqualität so lange wie möglich zu erhalten.

Was ist eine Arthrose?

Eine Arthrose entsteht durch geschädigtes Knorpelgewebe zwischen den Gelenken. Die Schädigung entsteht durch Übergewicht, Überbelastung, schlecht ausgeheilte Verletzungen sowie den Alterungsprozess. Durch den Abrieb des Knorpelgewebes entstehen Entzündungen im Gelenk.

Was sind Symptome einer Arthrose?

Körperliche Verhaltensänderungen in Form einer Verringerung der Bewegungen, vermeiden von Treppen und Absätzen, Vernachlässigung der Fellpflege sowie erhöhtem Schlafbedürfnis. Außerdem kann eine Gelenkerkrankung auch eine Wesensveränderung, Aggression und Angst auslösen.

Wie wird eine Arthrose diagnostiziert?

- Vorgespräch über Erkrankungen und Wesensveränderungen

- Optische Beurteilung der Haltung, sowie der Bewegungen der Katze

- Abtasten der Gliedmaße

- Röntgenuntersuchung oder Ultraschall

Wie wird therapiert?

Schmerzbehandlung und Erhalt der Beweglichkeit der Gelenke durch entsprechende Medikamente.

von Dr. Lioba Hoggenmüller
EU will weitreichendes Antibiotikaverbot für Tiere - Gefahr für unsere Tiere

Achtung! Unser aller Haustiere sind in akuter Gefahr, weil das EU-Parlament für die Tiermedizin ein drastisches Antibiotika-Verbot beschließen will!

Von Ralph Rückert, Tierarzt, und Johanne Bernick, Tierärztin

Hinter den Kulissen, völlig unter dem Radar der Bürgerinnen und Bürger und in aller Stille zeichnet sich gerade auf EU-Ebene ein echtes Drama für die moderne Tiermedizin und unser aller Haustiere ab. Wenn sich nicht sofort ALLE Tierbesitzer:innen energisch auf die Hinterfüße stellen und den zuständigen Politiker:innen die unmissverständliche Botschaft zukommen lassen, dass es so nicht geht, werden wir in der Tiermedizin innerhalb kürzester Zeit vor geradezu unvorstellbaren Problemen stehen. Wir müssen Sie also dringend bitten, sich in dieser Angelegenheit SOFORT persönlich zu engagieren, bevor es zu spät ist. Die Zeit drängt, und das ist keine Floskel!

Der Hintergrund: 2019 wurde die neue EU-Tierarzneimittelverordnung 2019/6 verabschiedet. Vor dem Inkrafttreten im Januar 2022 müssen die EU-Kommission, die Mitgliedsstaaten und das EU-Parlament nun festlegen, welche Antibiotika zukünftig für den Menschen vorbehalten und damit für die Tiermedizin verboten werden sollen. Die Kommission hat dem zuständigen Ausschuss des Parlaments einen sorgfältig erarbeiteten, wissenschaftlich sauber fundierten und mit zahlreichen Fachorganisationen (der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA, dem European Center of Disease Control ECDC, der Weltorganisation für Tiergesundheit OIE und der Weltgesundheitsorganisation WHO) abgestimmten Entwurf zur Abstimmung vorgelegt. Dieser Entwurf hätte die bislang weltweit strengste Regulierung des Antibiotika-Einsatzes in der Tiermedizin dargestellt, wäre aber gleichzeitig wissenschaftlich korrekt und vernünftig gewesen.

Einigen übereifrigen und kurzsichtigen (sorry, anders kann man es echt nicht ausdrücken!) Abgeordneten unter der Führung des Grünen-Politikers Martin Häusling und unter dem Einfluss humanmedizinischer Organisationen aber ging dieser Entwurf nicht weit genug, so dass sie sozusagen in letzter Minute die Mitte Juli erfolgte Ausschuss-Abstimmung mit einem geradezu irrwitzigen und wissenschaftlich absolut nicht begründbaren Entschließungsantrag torpediert haben, der - wenn er im September auch noch vom EU-Parlament abgenickt wird - ohne jede Übertreibung eine tödliche Gefahr für unsere Haustiere darstellt.

Um es mal möglichst einfach auszudrücken: Bei Hunden, Katzen und Pferden könnten wir Tiermediziner:innen zahlreiche komplizierte, gefährliche und schwerstes Leiden auslösende bakterielle Infektionen einfach nicht mehr erfolgreich bekämpfen. Bei Kaninchen, Meerschweinchen, Repilien, Exoten und Co. könnten wir sogar bei fast jeder Art von bakterieller Infektion nur noch verzweifelt die Hände heben, weil wir für diese Tierarten GAR KEIN funktionierendes Antibiotikum mehr zur Verfügung hätten. Diese Entwicklung stößt bei der EU-Kommission, dem Europäischen Tierärzteverband FVE und dem Bundesverband Praktizierender Tierärzte BPT auf Unverständnis und Entsetzen. Mein Kollege Siegfried Moder, Präsident des BPT, sagt dazu: "Die Abgeordneten verkennen dabei, dass Antibiotikaklassen, die auf die Reserveliste gesetzt werden, nicht nur für lebensmittelerzeugende Tiere verboten werden, sondern für ALLE Tierarten, also auch für Hunde, Katzen, kleine Heimtiere, Exoten, Pferde und Zootiere, und keine Ausnahmen zulässig sind".

Die an diesem hirnrissigen Entschließungsantrag beteiligten Politiker betreiben eine Agenda, die Massentierhaltung letztendlich unmöglich machen soll, ignorieren dabei aber völlig, dass die beabsichtigten, drastischen Restriktionen zu absolut tierschutzwidrigen Zuständen auch im Hobbytierbereich führen würden. Die ebenfalls dahinter steckenden Humanmediziner sind nach wie vor eifrig und leider ziemlich erfolgreich bemüht, die Rolle der Humanmedizin bei der Entstehung von Antibiotikaresistenzen durch eine Schuldverlagerung auf die Tiermedizin zu verschleiern, obwohl nur 5 Prozent der resistenten Keime aus dem Tierbereich stammen und die Humanmedizin nach wie vor jede vernünftige statistische Erfassung ihres Antibiotika-Einsatzes verweigert.

Es bleibt nur ein Weg: Sie, also ALLE Tierhalter:innen, müssen sich SOFORT wehren und eine klare Botschaft an das EU-Parlament senden. Der Bundesverband Praktizierender Tierärzte macht das durch eine über Ihre jeweiligen Tierarztpraxen laufende Unterschriftenaktion möglich. Wenn Sie in den nächsten Wochen die Praxis oder Klinik Ihres Vertrauens aufsuchen, dann fragen Sie bitte, wo Sie unterschreiben können. Haben Sie keinen Tierarztbesuch geplant, dann kommen Sie ruhig einfach so vorbei und unterschreiben. Außerdem wurde unter dem unten stehenden Link die Möglichkeit der Teilnahme an einer Online-Petition geschaffen.

Wenn wir in unserem Blog und auf unseren Social-Media-Kanälen Artikel veröffentlichen, überlassen wir die Verbreitung normalerweise dem Interesse der Leser:innen. In diesem Fall aber bitten wir Sie buchstäblich auf Knien: Verbreiten Sie diesen Aufruf im Interesse unserer Tiere aus allen Rohren! Die für diese Entwicklung Verantwortlichen verlassen sich nach meiner Einschätzung fest darauf, dass das Ganze beschlossene Sache ist, bevor die Öffentlichkeit davon Wind bekommt. Diese Suppe muss versalzen werden, und zwar gründlich! Bitte, bitte, helfen Sie mit, durch Verbreitung der Botschaft und natürlich durch Ihre Unterschrift!

Link zur Online-Petition

Wer sich über diesen zwangsläufig plakativen und kurzen Aufruf hinaus informieren möchte, kann das in aller Ausführlichkeit auf der Homepage des BPT tun.

Bleiben Sie uns gewogen, bis bald,

Ihr Ralph Rückert, Ihre Johanne Bernick

von Dr. Lioba Hoggenmüller
Hunde bei Hitze im Auto

Leider kommt es immer noch häufig vor, dass Halter ihre Hunde im Fahrzeug zurücklassen. Doch das Öffnen eines Fensters oder das Abstellen des Fahrzeugs im Schatten bietet keinen Schutz vor Überhitzung. An einem Sommertag kann sich das Auto innerhalb weniger Minuten auf 70° Celsius aufheizen!

Anzeichen, dass es dem Hund im Auto schlecht geht

- Starkes Hecheln

- Apathie oder taumeln

- Nervosität

- Erbrechen

- Glasige Augen

 

Erste-Hilfe-Maßnahmen

- Unverzüglich Besitzer ermittlen und den Hund aus dem Fahrzeug befreien

- Hund in den Schatten bringen und mit lauwarmem Wasser versorgen

- Den Körper des Hundes mit handwarmem Wasser kühlen

- Anschließend bei uns anrufen und den Hund umgehend zu uns bringen – auch wenn sich sein Zustand augenscheinlich verbessert hat

von Dr. Lioba Hoggenmüller
Internationaler Katzentag

Am Sonntag 08.08.2021 ist Weltkatzentag!

Wir feiern unsere geliebten Schmusetiger und deren Wohlergehen.

Mit diesem Rezept für selbstgemachte Katzenkekse können Sie Ihre Samtpfoten so richtig verwöhnen.

Zutaten:

- 140 Gramm Thunfisch

- ein Ei

- 120 Gramm Hafermehl

- 1 Esslöffel Sonnenblumenöl

- 1-2 Esslöffel Wasser

Zubereitung:

Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Thunfisch, Ei & Öl vermixen. Anschließend Mehl & Wasser hinzugeben und alles zu einem gleichmäßigen Teig verrühren.

Aus dem Teig kleine Bällchen formen und diese auf ein, mit Backpapier ausgelegtes, Backblech setzen.

Nach ungefähr 15 Minuten im Ofen sind die Katzenkekse fertig.

von Dr. Lioba Hoggenmüller
Tag des Mischlingshundes 2021

Heute ist der Tag des Mischlingshundes.

Unter dem Motto „Ein Leben ohne Mischling ist wie ein Sommer ohne Sonne“ feiern wir alle Fellnasen.

Wir freuen uns auf die schönsten Fotos Ihrer Mischlinge als Beitrag auf unserer Facebook-Seite!

von Dr. Lioba Hoggenmüller
Reisetipps für Hunde und Katzen

REISEAPOTHEKE

Gerne besprechen wir Ihre Reisepläne mit Ihnen und erstellen eine, auf Ihr Zielland abgestimmte, Impfprophylaxe und Reiseapotheke.

PARASITENSCHUTZ

Die entsprechenden Medikamente variieren je nach Reiseland. Wir haben diese in der Praxis vorrätig.

HALTEVERORDNUNG

Die Hundeverordnungen unterscheiden sich je nach Bundesland. In jedem Fall sollten Sie Leine und ggf. Maulkorb mitführen.

LÄUFIGKEIT

Wenn Sie eine Hündin haben, lohnt es sich vor der Reise auszurechnen, ob sie während des Urlaubs läufig werden kann. Eventuell ist es möglich, eine kurzzeitige hormonelle Verschiebung durchzuführen, um zusätzliche Stress zu vermeiden.

REISEANGST

Wir beraten Sie über mögliche Beruhigungsmittel für ihre ängstlichen oder nervösen Tiere.

Weitere Infos finden Sie bei PETS ON TOUR

von Dr. Lioba Hoggenmüller
Hamster im Sommer vor Hitze schützen

Als nachtaktive Höhlenbewohner vertragen Hamster hohe Temperaturen sehr schlecht. Bereits Temperaturen über 25 °C können gefährlich werden, da die kleinen Tiere nicht schwitzen können, um sich zu regulieren.

Wie kann man seinem Hamster bei Hitze Kühlung verschaffen?

- Auslegen von Steinplatten oder Keramikteller als kühles Plätzchen im Stall

- Feuchte Tontöpfe als Höhle

- Sandkasten gefüllt mit feuchtem Chinchilla-Sand

- direkte Sonneneinstrahlung meiden

- Achtung: keine Ventilatoren auf das Gehege richten!

von Dr. Lioba Hoggenmüller
Entwicklung von Hundewelpen in den ersten 7 Wochen

1.-2. Lebenswoche

Welpen kommen taub und blind zur Welt. Durch eine Pendelbewegung des Kopfes erspüren sie die Wärme der Mutter. Unterstützung liefert der Geruchssinn, der sich noch vollständig entwickeln muss. In der ersten Woche können sich die Welpen kaum fortbewegen, doch schon in der zweiten Lebenswoche finden erste Stehversuche statt

3. Lebenswoche

Die Welpen öffnen nun Ihre Augen und das Hörvermögen entwickelt sich. Sie blicken sich nun um und reagieren auf Geräusche. Langsam können sie ihre Körperwärme selbst regulieren.

4.-7. Lebenswoche

Mit vier Wochen beginnen die Welpen zu Zahnen. Die Sinne sind nun vollständig ausgebildet und die Welpen kommunizieren und spielen miteinander.

von Dr. Lioba Hoggenmüller
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